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Kampf der Geschlechter: Three Nuns vs. Three Friars |
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Geschrieben von Oliver Walter
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Freitag, 6. Juli 2007 |
Die Three Nuns sind einer der absoluten Klassiker auf dem Tabakmarkt. Außerdem auch einer der teuersten Tabake mit einem Preis von aktuell 13,65 für die 50g Dose. Doch der Käufer wird mit herrlichem Tabakgeschmack belohnt, eine klassische Komposition aus Virginias und Perique, das ganze in Curly Form. Während man diesen Referenztabak bei uns in jedem gut sortiertem Laden findet, scheint er in den USA sehr schwer erhältlich zu sein. Doch Cornell&Diehl, einer der bekanntesten Tabakhersteller der USA, hat in seinem Angebot die „three friars“. Reiner Zufall dieser Name? Keineswegs!
Die Amerikaner wagten sich hier an eines der Urgesteine europäischer Tabakmischkunst: In der Tat hatte der Tabakblender wohl die Three Nuns im Hinterkopf als er die männlichen Klosterbewohner erschuf. Interessant dabei, dass dies auf einer erweiterten Tabakbasis geschehen ist. Die Mönche enthalten nämlich eine gute Portion Burley. Außerdem kommen sie als Mixture daher, keine Curlies wie beim Original. Dies macht sich auch im Abbrand bemerkbar, der Rauchgenuss ist viel schneller vorbei. Aber geschmacklich ist es schon erstaunlich wie sehr sich die beiden Tabake ähneln. Der Geschmack der Mönche ist kräftig, wenn auch nicht so kräftig wie das Original. Er ist ebenso würzig, und nicht ganz so süß, es fehlen die feinen Nuancen. Als Mann ist der „Friar“ eben geradlinig und berechenbar ;-) Dafür macht er auch weniger Zicken als die Damen: Kein Zungenbrennen und auch nachfeuern muss man in der Regel nicht. Für alle, die von den Three Nuns nicht absolut überzeugt waren, könnten die Mönche tatsächlich die interessanteren Klosterbewohner sein. Für absolute Fans der Nonnen allerdings wird diese erstklassige Mixture doch nur zweiter Sieger bleiben. Einen Verlierer gibt es in diesem Contest allerdings nicht. |
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